Achtsamkeit

 

Dem Begriff "Achtsamkeit" begegnen wir derzeit allerorts. 

Häufig wird damit eine Entspannungsmethode in Verbindung gebracht und man vermutet eine Praxis aus der "Wellness-Ecke".

 

Tatsächlich handelt es sich nicht um eine Technik zur Entspannung, vielmehr um eine Lebensweise, die uns dazu führt, bewußt im gegenwärtigen Augenblick wahrzunehmen, was sich zeigt und dies so dort sein zu lassen.

 

Achtsamkeit heißt, ganz im Hier und Jetzt zu sein und ohne zu bewerten wahrzunehmen, was gerade präsent ist.

 

Diese bewußte Präsenz lässt uns erkennen, wie unsere Reaktionen, unser Verhalten und unser Denken durch Gefühle, Gedanken und körperliche Empfindungen beeinflusst wird.

 

Die Praxis der Achtsamkeit ist keine Methode, die gelegentlich, bei Bedarf, zur Anwendung kommen kann. 

Achtsamkeit muss trainiert und regelmäßig praktiziert werden. 

Wir lernen in einem solchen Training unseren Körper und Geist bewußt wahrzunehmen, indem wir beobachten, was wir im jeweiligen Moment fühlen, denken und wie wir auf Reize reagieren. Heraus kann sich unser Handlungsspielraum vergrößern.

Wir üben wohlwollendes Annehmen dessen, was ist. Diese Art der Akzeptanz kann zu mehr Gelassenheit und Lebensfreude führen, Stress abbauen und vorbeugen, sowie individuelle Veränderungsprozesse ermöglichen.